Die KreuzKlangWippe auf der Arbonale, Ausstellung von Klangobjekten, Schweiz 2014, realisiert gemeinsam mit Reinhard Pontius

Klangobjekte fest installierte Objekte zum selbst Spielen oder Klingen lassen in der Natur seit 1999

Je nach Anforderung, Standort, Klima, öffentlichem, halböffentlichem oder privatem Raum, innen oder außen, ob mit selbstklingenden Materialien wie Stein, Holz, Metall, Ton, Glas oder Wasser, ob Wind- oder Saiteninstrumenten, einfach oder künstlerisch aufwändig gestaltet, für einen bestimmeten Auftraggeber und Ort erfunden, komplett bis zur Aufstellung oder in teilweiser Mitausführung usw. - wir verwirklichen professionelle Klangobjekte in ästhetisch hochwertiger und preislich stimmiger Weise. Die Bilder zeigen bisher realisierte Objekte
Klangobjekt Priegnitz - BaekFl�stermulde bei Baek

Klangobjekt in der Priegnitz gemischtes Material Holz, Metall (Schrott) und 8-eckiger Gong 1999

Bei Baek wurde mit dem FINIS e.V. und einer Aktion mit arbeitslosen Frauen ein Spielobjekt auf einem freien Platz zwischen drei Dörfern aufgebaut. Das zweite Objekt war eine Flüstermulde (anderes Bild)
AstxylophonFlüstermulde

Astxylophon und Flüstermulde im Hahnemannzentrum Erstinstallation Meißen 2000

In der Umgebung der Romanischen Klosterruine Heilig Kreuz und dem als Rosenspalier angelegten ehemaligen Kreuzgang wurden die zwei Objekte für Besucher jederzeit frei zugänglich aufgestellt. Eine Beschilderung um was es sich handelt und wie es genutzt werden kann ist unbedingt zu empfehlen
Die klingende Hängebrücke 2000

Astxylophon Dresden Prießnitz 2000 Im Projekt "Sandstein und Kunst" wurde das Objekt zwischen die Bäume gehängt

Der Prototyp Astxylophon ist sowohl mobil als auch temporär ausführbar. Eine wesentliche Komponente ist die Wahl der Tonskale. Oft werden pentatonische Skalen bevorzugt um allen das Spiel jenseits von "falsch" und "richtig" zu ermöglichen.
am Bambus HängexylophonAluminium MarimbaBambus WindspielTubular Bells

Projekt KlangRaum Leipzig 2001 Klangzelt in den Regenbogenfarben von Juliane Scholz, mit Klangobjekten darin

Das Projekt wurde am Jugendzentrum Am Kanal temporär realisiert
Andere Objekte waren eine Hütte im afrikanischen Stil sowie verschiedene handwerkliche Präsentationen. Aus der Polarität der Materialien Bambus und Metall wird durch die Anordnung dieser über die Länge des Zeltes eine Durchdringung der (Klang)welten erlebbar.

Astxylophon Am Jäckel 2003 Klassische Ausführung, in der Naturschutzstation

Auf Anfrage der Station gemeinsam mit Mitgliedern und Freunden zusammen an einem Tag aufgebaut

Astxylophon Camphill Copake, USA 2003 Klassische Variante, als Ferienprojekt realisiert

Auf der ersten Arbeitsreise in die USA wurde mit Kindern und Betreuten aus dem Camphill auf einer Wiese am Teich das erste Astxylophon in der "Neuen Welt" realisiert. Umgeben von den Klängen zweier tief quakender Ochsenfrösche und dem Zwitschern des Robin
Einweihung des XylophonsFlüstermulde-Liegeschalefestliche Einweihung zu Pfingsten

Zwei Objekte im Camphill Soltane USA 2004 Zur Whitesun Conference entstanden Flüstermulde und Astxylophon

Die Flüstermulde kann auch als Liegeschale genutzt werden.
Bei sommerlichen Temperaturen war zu Pfingsten viel Andrang.
Beide Objekte wurden im Rahmen eines Workshops mit betreuten Erwachsenen und Betreuern realisiert.
Astxylophon Simeria 2004

Astxylophon Simeria - Rumänien 2004 Auf dem Gelände der ehemaligen Waldorfschule

Am Rande des Arboretums entstand unter Mitarbeit von Workshopteilnehmern das klassiche Astxylophon
Astxylophon Klassik

Astxylophon Kalvi Beach, Estland 2006 realisiert in internationaler Teilnehmerschaft des 3. NaturMusikSpiel Camps

Im Sommer fand das Camp am bewährten und geschützten Ort an der Nordküste Estlands statt. Ein Xylophon haben wir zurückgelassen
Baumharfe 1. Stadium 2007Eintauchflöte 2007Waldxylophon Wetzlar 2008Skulptur Harfe Wietzow 2009Klangstele Klein Jasedow 2009Lachbrücke, Pulow 2011FlötenFloß K Jasedow 2011TanzSaiter 2014Drei Xylophone am See 2011

Klangobjekte in Gemeinschaftsarbeit - KlangWerker Baumharfe, Eintauchflöte, Wiesenxylophon, Klangstele, Tanzsaiter - seit 2007 entwickelte Objekte

Aus spielerischem Forschen und forschendem Spiel entstanden die abgefahrendsten Klangobjekte: Baumharfe, Eintauchflöte (Hannes Heyne) , KlangHolz im Baum 2007 (mit der Frage wie die Natur selbst Klänge erzeugt oder fördert), das erste Wald- und Wiesen Xylophon 2008, Klangstele und die Fortsetzung der Arbeit an der Baumharfe als Skulptur (Christina Rode), Klangstele (Wolfgang Deinert) 2009, FlötenFloß und LachBrücke 2011, Tanzsaiter 2014
Lithophon Estland 2008

Lithophon Johannese Kool Estland 2008 aus Kalksteinplatten der Nordküste

einige der länglichen Platten des baltischen Glints (ca 500 Mio Jahre alt) klingen aufgrund von Länge, Form und Homogenität. Diese wurden ausgesucht und der Tonhöhe nach geordnet. Zur Einweihung spielen ehemalige Schüler der Schule. Das Objekt ist ganzjährig im Freien aufgestellt.
https://www.youtube.com/watch?v=eBmUZYDMIwo
Klangobjekte ReCycle Zingst 2009

Klangobjekte Recycling Zingst 2009 Nach Besuch der örtlichen Mülldeponie und Exkursionen in der Natur

wurden durch Jugendliche im FSJ etliche Objekte neu kreiert und gelangten zur Performance für alle Gäste
KlangWand für Iona, Dresden 2010

KlangWand Iona Dresden 2010 ein Indoorobjekt für eine Kita mit musikalischem Profil

Gemeinsam mit dem Dresdner Künstler Reinhard Pontius entworfen und realisiert, fahrbares Klangmöbel mit verschiedenen klingenden Materialien und Formen
Metallklangröhren Jena 2011

Röhrenglocken Jena 2011 für die Kita Schwabenhaus entwickelt

Kombiniert wurde die Aufstellung mit einem Workshop zu Bau und Spiel kleiner Musikinstrumente mit Kindern, Eltern und ErzieherInnen
Eröffnung der Klangpendel 2011

KlangRöhrenPendel Dresden 2011 Technische Sammlungen Erlebnisland Mathematik

Für eine Erweiterung des Ausstellungsbereiches angefertigte Spezialkonstruktion: die Edelstahlröhren die in bestimmten Tonhöhen zueinander die reinen Intervalle aus der Obertonreihe erklingen lassen und in ihren Pendelschwingungen zueinander analog erlebbar sind. Einweihung durch Prof. Thomas Noll, Mitgestalter einiger Klangobjekte des Erlebnislandes
Xylophon senkrecht Sellnitz 2011

Xylophon mit senkrechten Holmen, Sellnitz 2012 Bildungsstätte des Nationalparks Sellnitz am Lilienstein

Angeregt durch die Morphologie der nahen Felsstruktur sowie einer naturnahen Wiese mit Stationen zur Sinneserfahrung. Realisiert mit Reinhard Pontius (Gestell) sowie Klangholmen in Rechteckquerschnitt. Die Originalklöppel aus Holz waren auch nach 8 Jahren "Außendienst" bei Wind und Wetter noch spielbar (wenn auch viel dünner als ursprünglich)
Xylophon senkrecht Schönhagen 2012

Xylophon senkrecht Uslar 2012 im Außenbereich der Schule Schönhagen für Erlebniswelt Uslar

Vor der Grundschule im Außenbereich aufgestellt, 12 Klangholme, realisiert gemeinsam mit Reinhard Pontius, Begleitprogramm Bau von Musikinstrumenten mit Grundschülern
Erdxylophon mit Helfern 2012Röhrenglocken Kiel 2012

Erdxylophon und Röhrenglocken, Kiel 2012 für das Musiculum Kiel realisiert mit Reinhard Pontius

Im frei zugänglichen Aussenbereichs des Musiculums waren vor allem junge BesucherInnen einladende Klangobjekte gefragt. Das Erdxylophon wurde nach westafrikanischem Vorbild auf Erdhöhe und zum gemeinsamen Spielen ausgeführt. Die Deutsche Bank half an einem Sonnabend als Arbeitseinsatz praktisch mit, ebenso brachte sie den sehr willkommenen Scheck mit. Projekt mit Reinhard Pontius.
https://musiculum.de/ Imagefilm 2012
Kanon Rondell Einsundalles 2013

KanonRondell, Welzheim 2013, Für das Erlebnisfeld der Sinne Einsundalles

Gemeinsam mit Reinhard Pontius wurde das künstlerisch originelle Objekt im Wald aufgestellt. Der Kanon "Froh zu sein bedarf es wenig - doch wer froh ist, ist ein König" mit 16 Tönen des Liedes senkrecht gehängt kann von innen und außen gespielt werden.
www.eins-und-alles.de
KlangBaum Kiel 2013

KlangBaum Kiel 2013 Im Botanischen Garten Kiel

Gemeinsam mit Reinhard Pontius realisiert. Im ehemaligen Wolfsgehege wurden an die "Äste" die verschiedensten klingenden Materialien befestigt: Steine, Hölzer, Bambus, Metall. Der fehlende "Stamm" des Baumes war eine Vorgabe des Gartens: die Wiese sollte mähbar bleiben ...
Lithophon Naturparkzentrum 2014

Lithophon Naturpark Eberbach 2014 Klangsteine aus Phonolith, Resonanzkasten von Reinhard Pontius

Für das neue Naturparkzentrum Neckartal Odenwald wurde (für innen) das Lithophon konzipiert.
https://www.naturpark-neckartal-odenwald.de/der-naturpark/das-naturpark-zentrum/ausstellung/
KreuzKlangWippe CH 2014

KreuzKlangWippe Arbon CH 2014 Klangobjekt auf der Arbonale am Bodensee, Schweiz

Gemeinsam mit Reinhard Pontius. Auf der internationalen KlangKunstAusstellung Arbonale konnte sich das öffentlich zugängliche Klangobjekt einen Monat lang praktisch bewähren. Auf zwei Ebenen erklingen unterschiedliche Geräusche beim langsamen Auslenken aus der Balance.
Röhrenglocken Kornthal 2014

Röhrenglocken Kornthal 2014 Im Außenbereich eines Pflegeheimes

mit Reinhard Pontius
Stein Holz Metall St. Marienstern 2014

Stein-Holz-Metall St. Marienstern 2014 Im Kräutergarten des Klosters

In einer gewissen Strenge wurden senkrechte Xylophonstäbe, Metallröhren und waagerechte Naturlithophone aus Phonolith angeordnet. Metall und Holz sind durch die schon vorhandene Überdachung geschützt.
MelodieTreppe MIM 2014KreuzKlangWippe MIM 2015Kalimbawand MIM 2014Summstein 2015

Melodietreppe, KreuzKlangWippe,KalimbaWand 2015 Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen, Weltklanggarten

Für den Weltklanggarten des rennomierten Museums wurden Reinhard Pontius und ich beauftragt, mehrere genuin neue Klangobjekte zu erfinden und installieren. Beim Treppensteigen erklingen bei der Melodietreppe diatonisch gestimmte Glockentöne, Lieder sind spielbar. Die Kreuzklangwippe ist ein betretbares klingendes Balanceobjekt. An der Kalimbawand mit Resonatorholz sind Kalimbas aus verschiedenen Weltgegenden spielbar. Der Doppelkammersummstein ist von R. Pontius
https://www.museum-markneukirchen.de/wmg.html
Xylo+Metall Dresden 2015

Liegexylophon und KlangRöhren Dresden 2015 Kindertagesstätte Grüner Johann/Kinderwelten

Im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft mit der Kita wurden bis jetzt 3 Objekte im Spielgelände gebaut. Einmal im Jahr findet eine Instrumentenbauwoche mit den Kindern statt. Es ist wichtig die Objekte fachgerecht zu warten was Dank dem Hausmeister der Einrichtung gut funktioniert.
Windklangfeld Schilf 2015Windklangfeld jap. Windglocken2 WindklangfelderWindklangfeld Bambus

WindKlangFelder Welzheim 2015 5 künstlerische Objekte im Wind im Erlebnisfeld der Sinne Eins und Alles

Zwischen den Bäumen gehängte Holzrahmen mit Klangobjekten die durch den Wind tönen: Bambus, Schilf, Holz, Windspiele "Koshi", japanische Windglocken
liegendes Xylophon 2016Windspiele Bambus 2016Gong am Ständer 2017Tubular Bells 2017

Obekte für KlangGarten Grimma 2016-17 Für einen Privatgarten oberhalb der Mulde konzipiert

Nacheinander wurden ausgeführt: liegendes Xylophon, Windspiele in der Thujaallee, Lithophon, Röhrenglocken, Gong mit Ständer
Gemeinschaftsarbeit mit Ralph Schieferdecker
www.ideeundwerk.de
Klangröhren Bad Freienwalde 2018

KlangRöhren Bad Freienwalde 2018 Als Station für den Heilparcours "Atem schöpfen" als Objekt der Stille und des Nachlauschens

In der Nähe der Klinik im Brandenburgischen Moorheilbad Bad Freienwalde hat die Tourismus GmbH den Pfad eingerichtet
https://bad-freienwalde.de/wp-content/uploads/2018/05/Atem-sch%C3%B6pfen.pdf
Riesen Marimba von Turisede 2018selbstgebaute Marimbas 2018

Riesen Marimba in Bielawa Dolna PL 2018 Als Ur- Instrument der Turisede Kultur Einsiedel zum Folklorum 2018 gebaut

Auf Wunsch Jürgen Bergmanns von der KulturInsel wurde das 5,50 m lange RiesenXylophon aus Robinienstämmen für Gestell und KlangHolme fertiggestellt. Seitdem dient es den Riesen und Zwergen, Nachkommen des alten Turisede, als Spielzeug. Als Begleitprogramm konnten sich die Besucher kleine Marimbas selbst bauen.
Klangröhren Gehwolfalm 2018

KlangRöhren auf der Alm, Österreich 2018 Für den Sinnespfad der Gehwolfalm Großarl auf 1700 m NN

Das Gestell wurde von örtlichen Handwerkern aus Holz der Umgebung gefertigt. Die KlangRöhren stammen aus Gemeinschaftsarbeit mit der FA Belafi Meißen (wie alle anderen Klangröhren auch)

neuer Eintrag

Windgong zum Garten der Klänge Dresden 1999Chladnische Klangfiguren Elbhangfest Dresden 20103. Garten der Klänge 2007Bambus Windspiele bei den Sukkulenten 2007

Mobile Klangobjekte Einzelne Objekte bis zu 30 verschiedene für einen ganzen (temporären) Klangpark -

Ob Röhrenglocken, großer China-Gong, Klangstäbe aus Holz, Gongtrommel am Ständer, Wiesen-Xylophon, Bambus-Windspiele,Lithophon, Singing Drum, Wasserspringschalen, Eintauchflöten, Trommelhall, großes afrikanisches Balafon, Rhythmusecke mit Trommeln, Rasseln und allerlei zum Selbst spielen - wir stellen Ihnen leihweise das richtige für sensible öffentliche oder private Veranstaltungen zusammen. Getestet als "Garten der Klänge" im Botanischen Garten Dresden, zum Elbhangfest 2010 und 2011 und der Wukamenta Dresden 2016 und 2017 sowie zu allen GartenMusikFesten der KlangHütte.

Klangerlebnis Schellerhau Ein hörender und spielender Rundgang im Klangerlebnis Schellerhau (Sachsen, Osterzgebirge)

Von Februar bis Juni 2006 wurde durch die KlangHütte Dresden für den Förderverein Osterzgebirge/Sachsen als Träger des Botanischen Gartens Schellerhau ein Klangerlebnis mit 9 dauerhaften Klanginstallationen projektiert und realisiert. Die naturnah angepassten Klangobjekte ermöglichen im Hören und selbst spielen durch die Besucher einen direkten und neuartigen Zugang zur Landschaft. Der Garten der Klänge lädt ein, mit der Natur und anderen Besuchern in spielerischen Kontakt zu kommen und Zusammenhänge zwischen Musik, Mathematik und Natur zu erfahren. Eine Sammlung beweglicher Musikinstrumente führt bei erfahrener Anleitung zum Verständnis verschiedener Musikkulturen und zum gemeinsamen lebendigen Musizieren.

Kontakt: botanischer-garten-schellerhau.de
Adresse: Botanischer Garten Schellerhau, Hauptstr. 41 a, 01773 Altenberg OT Schellerhau,
Tel.: 035052 - 67938
Öffnungszeiten: von Ostern bis Ende Oktober täglich 9.00 - 17.00

1. WINDHARFE

Äolsharfen sind seit dem Mittelalter bekannt und werden in der Literatur auch als Geister- oder Wetterharfen beschrieben (z.B. E.T.A. Hoffmann, Kater Murr) Die Windharfe ist ein Saiteninstrument, in dem mehrere parallele und auf einen Ton gestimmte Saiten durch den Wind zum Schwingen angeregt werden. Günstig sind stetig und in langem Atem blasende Winde. Vor dem Eingang des Botanischen Gartens kommt der Wind aus Richtung West. Unterschiedliche Windgeschwindigkeiten regen jeweils verschiedene Obertöne an. Diese können z.B. am Monchord studiert werden. Der Klang ist in der Regel leise und bewegt sich zwischen Chorgesang und elektronischer Musik. Die Windharfe verbindet Musik, Literatur und Natur-wissenschaften auf besondere Weise.

Die hier befindliche Windharfe wurde von Jutta Kelm, Oldenburg, gebaut

2. METALLRÖHRENSPIEL

Glocken der Begrüßung mit langem Nachklang. Klangröhren aus Edelstahl, sind an den Hauptschwingungsknoten aufgehängt und können dadurch optimal klingen. Das Gestell mit 4 Röhren hat die Töne c- e- g- c`, was ein Dur- Dreiklang ist. Am größeren Gestell mit 3 Tönen setzt sich der Dreiklang nach unten in moll fort: As - F- C . Die Metallröhren haben außerdem Obertöne, die sich den Grundtönen überlagern.

Die Klangröhren wurden von der KlangHütte Dresden in Zusammenarbeit mit der Firma Belafi, Meißen, angefertigt.

3. GONG

Der große Gong mit Rand wird auch Tam-Tam genannt.
Das Klangspektrum des klassischen chinesichen Gongs reicht vom Flüstern über Singen bis zu lautem Donner-Grollen. Das Instrument wurde in der chinesischen Stadt Wu Han handgefertigt.

Bitte beachten: den Gong nur mit dem speziellen Klöppel anschlagen. Als Tipp: langsames Herantasten und leicht rhythmisches Anschlagen erzeugen die interessantesten Klangvarianten.

Der Gongständer wurde von Atelier Holz und Kunst Dresden angefertigt

4. KLANGBRÜCKE DUR -MOLL

Das begehbare Treppenxylophon verbindet die Erfahrung des Auf- und Absteigens von Tönen innerhalb unserer Dur- und Mollskale mit dem realen Hoch- und Herunterbewegen auf Treppenstufen. Die aus witterungsbeständigem Eichenholz gefertigten Klangholme sind an den Schwingungsknoten so gelagert, dass sie optimal schwingen können. Die aufsteigende Dur-Skala drückt Wachstum, Vitalität und Lebensfreude aus. Teile dieser Skale sind in der physikalischen Obertonreihe enthalten (z.B. in den Relationen 4:5:6) Beim Abstieg auf der Moll- Skale geht es darum, sich zurückzu- nehmen, kommt das Verwelken und Melancholie zum Ausdruck.
Beide Skalen haben in ihrer Abfolge Ähnlichkeit mit den Wachstums- und Verfallsprozessen der Natur. Der höchste Ton ist die Oktav, eine mathematische Relation von 1 : 2. D.h. die Frequenz des Oktavtons ist doppelt so hoch wie die des Grundtons.

Die Klangbrücke wurde gemeinsam mit der Firma Belafi, Meißen (Stahlkonstruktion) und Reinhard Pontius (Atelier Holz & Kunst Dresden) gebaut und ist eine Erfindung der KlangHütte Dresden

5. SINGING DRUM

Hier handelt es sich um eine echte Neuerfindung: aus drei unterschiedlichen Instrumentenfamilien, einer Trommel (Membranophone), Saite (Chordophone) und Metallstab (Idiophone) entsteht in Kombination der "Ballastsaiter" Singing Drum. Der Name deutet dabei nur eine mögliche Lautäußerung des faszinierenden Instruments an. Diese hat je nach Anschlags- bzw. Anstrichart ein Klangspektrum zwischen Löwengebrüll und Synthesizermusik.

Achtung: das sensible Instrument bedarf unbedingt eurer schonenden Behandlung. Der Stab soll an der Saite stets senkrecht bleiben (nicht schwingen, dazu das schützende Gestell. Das Gewicht des Stabes und damit die Saitenspannung nur wenig zunehmen lassen, sonst Gefahr von Riß des Trommelfells.

Die Singing Drum wurde von der Firma Sona Sounds, Klein Jasedow gebaut

6. HÖR- und EXPERIMENTIERPFAD

Im Spannungsfeld zwischen den Geräuschen des Waldes und hinzugefügten Klangobjekten lernen die Ohren, genauer hinzuhören. Welche Holzart klingt da gerade im Wind ? Einfache Klinger aus heimischen Hölzern und Metallen sind in den Bäumen aufgehängt und führen zu einem Platz im Wald, wo ein Xylophon aus Ästen steht. Daneben ist ein freier Klang-spielplatz, wo verschiedene klingende Materialien untersuchen werden können:

Ausprobieren:
An welchen Punkten müssen Holz- oder Metallstäbe aufliegen oder festgehalten werden, damit sie optimal klingen ?
Wie ändert sich der Klang aufeinandergeklopfter oder geriebener Kieselsteine, wenn ihr die Form und Öffnung eurer darunter-gehaltenen Hände verändert ? Die Baustelle ist als "work in progress" zu verstehen, wo manches Holz wieder zu Natur und Erde zurückkehrt und Neues entstehen kann.

Das Instrument wurde im Rahmen eines Workshops mit Kindern und Einwohnern der Region gebaut.

7. LITHOPHON

Lithophone (Steinklinger) sind uralt. Funde von vor 5000 Jahren in China belegten eine fast exakte Pentatonik. In Europa weist die geologische Bezeichnung Phonolith (Klingstein) darauf hin, dass diese besondere Eigenschaft durchaus auch in unseren Breiten bekannt war. Die hier optimal aufgelegten Steine aus Böhmischem Phonolith bestehen aus natürlichen sowie durch Sprengung und Schnitt veränderten Formen.
Der Standort des Lithophons im Botanischen Garten wurde mit Bezug auf die Steinrücke gewählt, längliche Lesesteinhaufen aus den angrenzenden Feldern.

8. DOPPELXYLOPHON

Der Name Xylophon kommt aus dem Griechischen: xylon - Holz und phone - Laut, Ton, Stimme. Die hier gewählte Variante bringt Musik und Baumkunde zusammen: Die diatonische Reihe von C-D-E-F-G-A-H-c-d (weiße Tasten auf dem Klavier) ist aus Eichenholz gefertigt. Die beim Anschlag der Oberkanten einen vollen Klang erzeugenden Klangholme sind in einer Höhe ausgerichtet, die sich durch Erwachsene sinnvoll spielen lässt.
Kinder erleben dagegen an den unteren Enden das Aufsteigen der Tonhöhen auch physisch mit. Die pentatonische Reihe (schwarze Tasten auf dem Klavier) sind aus Lärchenholz und haben einen anderen Grundklang als Eiche. Hier sind die Unterkanten der Hölzer in einer für Kinder gut erreichbaren Spielhöhe. Die pentatonische Skala taucht in vielen Altkulturen und bis heute in China und Afrika auf. Ohne Halbtöne ist sie Ausdruck von Harmonie. Gemeinsam ergeben die beiden Xylophone eine chromatische Leiter (chroma- Farbe, Skala in Halbtonschritten) wie beim Klavier,

Das Doppelxylophon wurde von KlangHütte Dresden gemeinsam mit Reinhard Pontius, Atelier Holz& Kunst Dresden, realisiert

9. SUMMSTEIN

Künstliche Hohlräume dieser Größe wurden in manchen Alt-
kulturen, z.B. auf Malta gefunden. Ob symbolisch als Mundloch oder Geburtskanal empfunden: auch heute braucht es etwas Mut, sich in das Innere des Steins zu begeben, ohne den Kopf zu verlieren.
Bereits am Rand des Loches und noch stärker wenn man den Kopf hineinsteckt und summt, ist eine starke Resonanz verschiedener Töne mit sich selbst zu finden. Singt man in einem Glissando (ohne Tonstufungen) nach oben und unten, lassen sich die Töne mit besonderer Resonanz am besten herausfinden. Außerdem verändern sich die Geräusche der Umgebung beim Hineinstecken des Kopfes.

Ihr Großen, beugt euch etwas herab. Ihr Kleinen, lasst Euch hinanheben.

Der hier aufgestellte Summstein wurde von Ulf Lebahn, Münster, aus Ibbenbührener Sandstein gehauen.

GEMISCHTES INSTRUMENTARIUM aus den KULTUREN EINER Welt

Musikinstrumente der Alten Völker und Hochkulturen verweisen auf ein immenses Praxiswissen über den Zusammenhang von Klängen, Natur und sozialem Leben. In vielen Völkern war es selbstverständlich, von Klängen und Rhythmen umgeben aufzuwachsen, beim Musizieren dabeizusein und so Zugehörigkeit als akustische Identität zu erfahren. Die Musikinstrumente aus meist pflanzlichen Naturmaterialen wie Holz, Kakteen, Bambus oder tierischen Stoffen wie Ziegenhäuten sind klingende Zeugen gelebter Verbindung des Menschen mit der Natur. Ergänzt wird die Sammlung durch einige Metallklinger wie Gongs, Klangschalen und Glocken, die durch Feuer und Schmieden entstanden. Mit den Instrumenten lässt sich im Innenraum oder im Garten unter Anleitung spielen, Geschichten erfinden oder Materialkunde mit Mathematik und Physik verbinden. Oft aus dem fairen Eine Welt-Handel stammend, sind sie darüber hinaus Brücken über den eigenen Tellerrand hinaus zu anderen Landschaften und Kulturen. Eine Auswahl möglicher Spiele befindet sich auf einem extra Faltblatt.